Die oit´n Gummistüfi!

Im Schott´n ana Goart´nbaunk,
dei´ hoib verwittert woar und blaunk,
vermutlich hot man sie vergess´n,
san a poar Gummistüfi g´wes´n.


Und d´Spinnen fleissig und bestrebt,
hob´n über ear die Fäd´n g´web´t.
An tiaf´n Seufzer tuat a mocha,
da linke Stüfi – sogt daun nocha:
„Vom letzt´n Reg´n-Spazieren geh´n,
tram i no immer – des woar so schen.“


„Du host guat trama!“ krächt´st da rechte,
„schließlich is mei´ Sohl´n die Schlechte.
Brauch nua drau denk´n, wird ma koit,
und g´wiss muass i a huast´n boid.“


Mitleidig tuat da Linke klingan,
dass sogoar die Spinnweb´n schwingan:
„Ach, du oiata Jammerlapp´n,
Loch hin oda her – denk aun die Tat´n!


Mia zwoa – mia san durch Dreck gedrungen,
hob´n Wossalock´n übersprungen,
hob´n Kinda erst zan locha brocht,
kaunst di erinnern – woaßt as noch?“


„Na kloar“, moant rechts da Stüfi erregt,
„I bin zwoar hin, oba net bled!“
Fost hätt´ er´s G´leichg´wicht do verlor´n,
durch d´Spinnweb´n is er g´hoit´n word´n.


A kloane Spinn´ – gemächlich – salopp,
ließ sich an ihrem Fad´n ob´
und sogt za d´Gummistüfi´n nocha:
„Toat´s net so vü Bewegungen mocha,
denn sonst – des kau scho goar net sei´,
reisst´s ma vielleicht die Stub´n ei´!“


„Mei Freund – host g´hört?“ – locht da Linke laut los,
„dei´Stub´n von dei´ Spinnen – wos is den dos?
Waun mia so zappl´n, sogt´s – daun wird´s hinn?
des is verruckt´– i glaub i spinn!“:


„Sovü Wortwitz“ – da rechte Stüfi sogt laut,
„hätt´ nia im Leb´n i zur dir traut.“
Jetzt müass´n beide kräftig locha,
von eanan lustig´n Sprüche mocha.


Die Gummistüfi´n hob´n sie wieda vertrog´n,
und sog´n drauf:“Wia guat, dass mia uns hob´n!“
Während die Sonn´ hinter d´Heck´n verschwund´n,
hot die Spinne a Netz voller Glück gebund´n
und dahinter platziert vereint dei´ zwoa,
des oite Gummistüfi-Poar.

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