Mei Lieblingsplotz, i tua eich´s vazölln,
is a hölzenes Bankerl ba da Schwelflquelln.
Gaunz vasteckt zwisch´n zwoar Fichtnbam,
weit weg von da Stroßn – ma siacht es kam.
Maunche moanan – an dem Plotz – dort tat´s ear z´vü stinga,
doch i füh´ mi woih – tua vü Zeit dort vabringa.
Vor zwoar Woch´n, aum Sunntog do hob i wos g´sehn.
a valiabt´s Paar´l is do drob´n auf´n Platzerl g´wen.
Gaunz eng umschlunga san´s aum Bankerl g´sessn,
die Wöld rund um eana, dei´ hob´n g´wiss vagessn.
Do tuat er ihr schließlich sei Liebe gestehn,
auf oamoi erreicht earm so a Schwelfiduft– wöll´n.
Wei´ er von dem Wasserl nix woas, kam eam vüa,
der b´sundere G´ruch, jessas – der kummt von ihr.
Die z´recht g´legtn Wörter san auf oamoi vaschwomman,
von den grauslich´n G´staunk is der Oarme benomman.
Er wü scho wos sogn – do faungt sie aun zan redn,
es draht si des Wetta – s´wird boid Schlechtwetta gebn.
Des Schweflwossa – des rinnt in den Grobn,
tuat heute a besonderes G´rücherl hobn.
Die Romantik woar goar – hot ihr Ende schnö g´fundn,
des Liebespoar glei drauf, word´n die beid´n vaschwundn.
Und i bin daun wieder – weil i g´hobt hob an blaunga,
hin zu mein Bankerl aun mein Lieblingsplotz gaunga.