Frohes Osterfest!

Da Schnee er schmüzt – die Vogal singan,
des Lebn tuat wieder neu beginnan.
D´Schneeglöckerl schaun aus da Erdn hervor,
sprengan die Kettn – da Winta, er woar.


Rundherum lebendig tuats werdn,
da Schnee bedeckt grad nua no die Bergn.
D´Natur von Neuem is erwacht,
präsentiert sie in ihrer gaunzn Foarbnbracht.


Und d´Viecha, dei´ Winterschlof no mochn,
schö´ laungsaum alle tuan erwochn.
A d´Sunn tuat scho kroftvoi ihre Strohln obgebn,
die Welt zu wärmen, des is ihr bestrebn.
Grad da Wind hot maunchmoi noch kolte Phasn,
tuat eisig und kräftig um d´Eckn herblasn.


Da Frühling, endli tuat Einzug hoitn,
und die nächstn Wochn bunt – foarblich gestoitn.
Des Oite muass weichn – is verurteilt zan Sterbn,
nua so kaun wos Neues entstehn – kaun wos werd´n.
Mia Leut´ – wia d´Natur – soin von Last uns a trennan,
soin uns Reinigen – kurzum an Hausputz vornehman.


Im Christntum die Fasnzeit,
bietet uns für deis´ die Gelegenheit.
Net nua für´s Essn – a zum geistigen Putzn,
soin mia jetzt grod hier, die Fastnzeit nutzn.


Daun kinn´ ma gereinigt – vü bewusster eb´n,
den Neubeginn – Frühling allesaumt daun erleb´n.
Liabe Leutl´n des wünsch i euch – toats euch besinnan,
a schenes Osterfest – es möge gelingan.

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