Walpurgis – Sieg-Fest der Sonne

Nach Ostern, nach der Auferstehung,
beginnt die Zeit – ist in Entstehung,
der Sieg der leuchtend, strahlend´ Sonne,
über den Winter – welch eine Wonne.
Nun beginnt das Fest des Lebens,
der Fruchtbarkeit, der Zeugung, des Segens.

BELTANE – wie die Kelten bekennen,
das Fest der „strahlenden Sonne“ sie nennen.
Diese letzte Nacht auf dem 1. Mai,
hier die dunkle Jahreshälfte, sie zieht vorbei.
Nun öffneten sich Türen zur Anderswelt,
die Mystik hier ihren Einzug hält.

Mit Zauberstab der Seherinnen,
der Hexenritt, er konnte beginnen.
Walpurgisnacht – Legenden berichten,
nach Volksglaube so manche schaurig´ Geschichten.
Unterirdische Schätze laut Mythen,
vom tiefen Reich, stiegen hoch und glühten.
Brunnen von dem einst noch Wasser floss,
sich in dieser Nacht der Wein ergoss.

Weidenzweige, die in Händen ruhten,
verwandelten sich in Wünschelruten.
Walpurga, die auch weiße Göttin genannt,
lebenswichtig hier ihren Einsatz fand.
Reichlich Tau gefallen in dieser Nacht,
die Frucht der Erde zum Leben erwacht.
Den befruchtet von der weißen Frau,
die Erde – von ihr gefallener Tau.

Noch heute werden Mädchen mit Wasser begossen,
den der Maitau macht schön, hält gesund – fest versprochen.
Auch die Brautschau und -wahl zu besagten Stunden,
ist noch heute mit dieser Kultnacht verbunden.
Die meiste Hochzeiten – Feierei,
der Termin war im Wonnemonat Mai.

Mit Musik begleitet – Freudenfeuer entfacht,
viel getanzt wurde in der Walpurgisnacht.
Mit dem 1.Mai bei den Kelten fürwahr,
beginnt das jährliche Sommerhalbjahr.
Fröhlichkeit, Wärme hin zu Sonne und Licht,
nun endlich aus der Dunkelheit bricht.
„Walpurgis – Maikönigin“ – wir sind bereit,
so lasst uns beginnen, die Sommerzeit.

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