Waun i ausi tritt vor meina Tüar,
umgibt mi a G´fühl, i woas net wia,
ois stand i am Anfang – ois tat´s jetzt beginnan,
ois tat grod da Herrgott an Stecker anbringan.
A stoarke Kroft – a Lebensfreud´,
g´spühr i in mia, a Lust mocht sie breit,
do oafoch gaunz tiaf eini zu tauchn,
all meine Sinne, sie zu gebrauchn,
um de´ Energie in mia aufzusaugn,
zu fühl´n mit´n Herz, mit die Ohrn und die Augn.
Scho hear i a Vogerl, des fröhlich tuat singan,
ois tats mia grod a Botschaft bringan,
ihr Leut´hört´s zua, i tua euch verkündn,
mit Muata Erdn – lasst´s schnell uns verbindn.
Nemmt´s auf all di Kraft – es soll eich gelingen,
so vü als möglich in euch eini zu bringen.
Daun schaun meine Augn, quer durch die Natur,
do siach i a aufblüahn – a Foarbnbracht pur.
Die erstn Bleamal kemman aussa vom Bodn,
hobn ihr Köpferl Richtung Helligkeit g´schobn.
A d´Bam fangan an de´ Zeit zu genießen,
und lassn die Blattln und Blüha aussa sprießn.
Dei kalte Zeit hat ihr Kraft verloren,
d´Natur – da Kreislauf beginnt wieder von vorn.
Nur obn auf die Berg siach den Pyhrgas vor mia,
do liegt no a Schnee – mia kammat´s grot füa,
ois mechat a schnö no zum Abschied winkn,
um nocha in d´Wolkn d´steign – um zu versinkn.
Und Platz zu machen da Wärm´und da Sun,
ihr zu deit´n – geh weiter – es wird Zeit – oiso kumm.
A lebendiges G´fühl mocht in Herzn si breit,
umgibt mi ganz stoark mit Lebendigkeit.
Daun saug i in mia all dei Frühlingsluft ein,
stöll ma vor – es kunnt grad immer so sei.
Drum Leutln, es is koa Zeit zan verliern,
gemma aussi – lasst´s uns den Frühling g´spürn.