D´Sunn tuat woarm ihre Strahl´n schick´n,
erwartungsvoi herunter blick´n.
Da Schnee er hot si längst vazog´n,
verschnauft no kurz auf d´Berg´n drob´n,
bevor seine Kräfte schließlich entschwind´n
und er sein Weg in die Wolk´n tuat find´n.
Die Vögerl zwitschern fröhlich und singan,
hört´s zua, da Frühling tuat beginnan.
Die Bleamal, dei´ tiaf in da Erd´n drin steck´n,
neugierig toan ihre Köpferl streck´n,
kemman aussa vom Erd´ngrund,
und färb´n die Natur gaunz bunt.
Kräftig und stoark blost uma da Wind,
die koite Zeit, verdrängt er geschwind,
mächtig Energie tuat fließ´n,
jetzt – liabe Leut´kimma wieda genieß´n.
Die Dunkelheit hot d´Mocht verlor´n,
und da Kreislauf startet wieder von vorn.
Anfang und Ende – gestern und heut´,
i wünsch euch a g´segnete Osterzeit.