Der Tog, er neigt dem End´ si zua,
scho ziagt die Stille ein – di Ruah.
Schnee, er fällt vom Himmelszelt
und hüllt si ein, die weite Welt.
Ba groß und kloan is ma bereit,
waun si jetzt kummt, die Weihnochtszeit.
Leise heart ma d´Glockn klingan,
Weihnochtsmusik und d´Kindastimman.
Ringsum leichtend Kearzn brennan,
di, di Dunklheit verdrängan.
Und a dahoam im Eignheim,
ziagt ollmählich d´Stille ein.
Kekse back´n – Wohnung putzn,
schnö di Zeit, si is zan nutzn.
Kinder, Kinder – ihr müast´s eich beeil´n,
die Wünsche a no dem Christkind zu schreib´n,
damit´s a für jedn do wos gibt,
wos zu Weihnochtn unterm Taunnenbam liegt.
Nun is er do, noch so vielen Togn,
da ersehnte Moment – da heilige Ab´nd.
Di Freud´ is groß, heut´ wird es woahr,
durch den Engl verkündet – da Retta is doa.
Mochts di Herzn weit auf – seid zan Liabn bereit,
besinnliche, friedvolle Weihnochtszeit.