Laungsaum kriagt da Tog a G´sicht,
aus´n Dunkel bricht hell´ die Sun – s´wird Licht.
Mit ihre Stroin tuat´s d´Wärm´ uns bringan,
und tiaf in uns´re Herz´n dringan.
D´Pfanzal toan lebendig werd´n,
sie stechan zoireich aus da Erd´n.
Die erst´n Blüah´erblick´n s´Laund,
und hüll´n es in a buntes G´waund.
Heart´s d´Vogal zwitschern – es is soweit,
endlich is wieda Frühlingszeit.
D´Natur is wied´rum zum Leb´n erwocht,
und zoagt sich in ihrer schönsten Procht.
Foarb´nprächtig tuat ois leucht´n,
nua da Schnee – der muass jetzt weich´n.
Vü z´laung hot er des Leb´n bestimmt,
s´wird Zeit, das nun sei Abschied kimmt.
G´wiss s´Fruahjoahr hot ihr´n Einzug g´hoitn,
tuat d´Welt erwärmen – bunt gestoit´n,
Losst´s Kroft durch eichan Körpa fließ´n,
taucht´s tiaf hinein – toat´s as genießn.
Und hoit´s as fest – so laung´s gelingt,
s´war schen, wauns nia a Ende nimmt.