Trauergedicht

Grod waun die Wöld im finster´n steht,
daun richt´ dein Blick zum Himmelszelt,
dort leuchtet d´rob´n a hella Stern,
gaunz leise san a d´Engerl z´hör´n.
Sie toan da tiaf ins Herzal blick´n,
und wieda Glücksmomente schick´n.

So wia domois in an Stoi,
in Bethlehem goar hoffnungsvoi,
des Jesukind in jena Nocht,
die Liab´ und a die Freud´hot brocht.
I wünsch´ Stärke dir und Wärme,
vü mit Glück bestück´n Sterne,
A Eng´l der zua Seit´n steht,
ba Tog und Nocht, der mit dir geht
und der so launge bei dir bleibt,
bis die Wund´n san verheilt.

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