Sche laungsaum legt da Tog scho zua,
aus is´ mit Stille und mit Ruah´.
Die Sunn´schickt ihre woarmen Stroih´n
und tuat die Weld gaunz bunt bemoi´n.
Samenkörner drunt´ in da Erd´n,
tuan aufamoi lebendig werd´n.
So maunches Bleamal s´Kopferl regt,
neugierig aus´n Bod´n steckt.
Leichtigkeit liegt in da Luft,
und da woarme Frühlingsduft,
ziagt gaunz sanft durch die Natur,
hinterlosst a kloare Spur.
Alles wachst, tuat neu beginnen,
des tuat d´Leut´ in Stimmung bringen.
D´Vogerl zwitschern – welch a Klang,
trillern fröhlich von dei´ Bam.
Sche – mit so a Farb´nprocht,
hot unsa Herrgott d´Hoamat g´mocht.
Nur mia Leut´ toan´s oft net schätz´n,
toan unsa Platzerl schlimm valetz´n.
Dabei war´s so oafoch – s´Leb´n,
kunnt´n mia do kloara seh´n.
Grad mit Aug´n volla Liab´,
do wär´ unsa Sicht net trüab.
Leut´l kommt´s – setz´ma a Zeich´n,
toan ma uns wieda die Hände reich´n,
Mocht´s auf euer Herz und seit´s bereit,
i wünsch´euch a fröhliche Osterzeit.