FROHE OSTERN

Verlass´ uns – koite, dunkle Zeit,
nimm mit, dei´weißes Winterkleid.
bring z´ruck die woarmen Sonnenstroih´n,
und tua die Welt gaunz bunt bemoi´n.
Lass aus da Erd´n Bleamal sprieß´n,
frisch und lebendig s´Wasserl fließ´n.

Vogelgezwitscher in Moll und Dur,
ziag´n musikalisch durch d´Natur.
Alles wochst, faungt aun gaunz Nei,
die finst´re Zeit, sie is vorbei.
Da Tog wird länger – g´winnt aun Macht,
vadrängt immer mehr die finst´re Nacht.
Schliaß´ deine Aug´n, saug ein den Duft,
von da frisch´n Frühlingsluft.

Spür´ die Kraft dei´, di´ tuat umgeb´n,
mit all´ deinen Sinnen tauch´ ei´- tua´s erleb´n.
Lass zua, daun wird’s tiaf in di´ eini dringa,
und dir wieda neue Kräfte bringa.
Zu neuen Weg´n sei bereit,
i wünsch´ da a schene Frühlingszeit.

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