Lugnasad – Hochzeit des Lichts

Zwischen der Sommersonnenwende,
bis hin zum Herbst am anderen Ende,
zu Tag und Nacht gesetzten Gleiche,
genau in der Mitte befindlich´ Bereiche,
hier liegt die Feier aus keltischer Sicht,
das große Fest der „Hochzeit des Lichts“.
In christlichen Schriften zu lesen ward´,
hier heißt es „Maria Himmelfahrt!“

Der Monat August – Erfüllung des Genusses,
die Manifestation des Überflusses.
Jetzt wird, man hofft es wird sich lohnen,
mit den ersten Ernten des Jahres begonnen.
Ursprünglich war dieses Fest zu ehren,
von Gott LUG, seiner Ziehmutter und Amme sein begehren.
Es fand auf Ihrem Grabhügel statt,
wo einst sie sich zur letzten Ruhe begab.

Als älteste Erdgöttin sehr begehrt,
wurde hier sie als „große Mutter“ verehrt.
Als Beschützerin von Dürre und Brand,
von Gewitter und Schädlingen im ganzen Land.
Hier galt ihr Schutz zu den wichtigen Dingen,
vor allem jedoch beim Ernte einbringen.

Unter Lichthochzeit – die Verbindung war zu versehen,
zwischen Himmel und Erde klar ein Lichtstrahl zu sehen.
Des Weihhandlung – Höhepunkt war, seine Spuren,
als Lichtblitze von der Erde zum Himmel auffuhren.
Im wahrsten Sinne des Wortes fand statt,
ein Schauspiel des Lichts – eine Himmelfahrt.

Nun lag all diesen Handlungen zur Stunde,
die gleichen Vorstellungen hier zugrunde.
Kein Anfang – kein Ende – der Kreislauf besteht,
er begleitet uns stets auf dem Lebensweg.
Alles Neue entsteht auf dem Boden des Alten,
mit diesem Verständnis last im Leben uns walten.

Nun der Herbst, er folgt mit riesigen Schritte,
überquert die Schwelle – geht über die Mitte.
Der Sommer neigt dem Ende sich zu,
der Tag findet langsam im Jahreskreis Ruh´.
Nun können in beide Richtung wir schauen,
in den Sommer zurück und nach vorn, voll vertrauen.

Jetzt liegt es an uns, Danke zu sagen,
für die Fülle der Ernte einbringenden Gaben.
Ein Dankfest für alles was der Sommer beschert,
die Gaben die reich er geschenkt und vermehrt.

Am 29. September – Jahr für Jahr,
stellt das Fest des Hl. Michaels dar.
Erzengel Michael aus christlicher Sicht,
steht für die Waage – das Gleichgewicht.
Als Seelenwäger und Lichtbringer verehrt,
hält er in den Händen – Waage und Schwert.
Er geleitet die Seelen mit himmlischen Segen,
auf ihren weiteren Jenseits Wegen.
Der Sommer er weicht den herbstlichen Treiben,
lasst uns dankbar, voll Ehrfurcht in das Abendrot gleiten.

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